Stojance Andonov Dito

Der kunstler ist die geisel seiner zeit

Уметникот е заложник на своето време

Mit Ungeduld erwarte ich es, das Bild zu sehen, auf dem Alexandar der Große vor den derzeitigen mazedonischen Grenzen steht, mit Tränen in seinen Augen und aufgerichtetem Schwert, als ob er sagen wollte:“Mazedoniern verzweifeln sie nicht, ich stehe heute vor euch wieder und ich werde sie zu glücklicherer und bestimmterer Zukunft führen.“sagt Stojance Andonov – Dito.

Die Unterhaltung führ:
Mileva Lazova

Herr Andonov, Sie haben unlängst ihre erste selbstständige Ausstellung in ihrer Stadt realisiert. Wie viel Werke haben Sie präsentiert, in welcher Technik haben sie die gemacht und wie lange haben Sie die vorbereitet?

ANDONOV: Ich bin besonders glücklich und zufrieden , dass ich meine erste Ausstellung genau in meiner Stadt realisiert habe, die wie vorherbestimmt ist, Talenten und Kader von allen Profile zu schöpfen. Auf dieser Ausstellung habe ich 20 Werke präsentiert, von denen 15 Öl auf Leinwand Technik waren und 5 Grafiken waren. An diesen Werken habe ich ungefähr 3 Jahre gearbeitet.

Sie sind Künstler. Was bedeutet für Sie Künstler zu sein und wie verstehen Sie die Kunst?

ANDONOV: Ein Künstler zu sein, bedeutet eine Seele zu haben und vor allem ein Mensch zu sein. Der Künstler muss fühlen und mitfühlen, weil wie es der große Bildhauer gesagt hat „ Der Mensch ist groß nur wegen seiner Gefühlen.“ Ein Künstler zu sein, bedeutet ein Mensch in dem richtigen Sinn des Worets zu sein. Er soll den Puls der neuen Zeit fühlen, wie eine Kontinuität der Vergangenheit, das was tief in der Unterbewusstheit verdrängt ist und unsere Bewusstheit leitet, uns zu etwas zu mahnen versucht oder uns vor etwas zu warnen , wie die große Psychoanalytiker Freud und Jung begriffen haben. Der Künstler ist eine Art Geisel seiner Zeit und der Ereignissen, die geschehen. Er ist Protokollant der Ereignissen, in ihm spigeln sich die Vergangenheit und das Gegenwart und bestimmen die Zukunft. Er steht immer unter Strom und im Krampf, so würde auch unser Lteraturkritiker Akademik Dimitar Mitrev sagen :"Für den Kunstler weint auch den Tal."

Wann haben Sie anfangen zu malen und hat jemand anderer Ihren Talent endeckt?

ANDONOV: Amateurhaft habe ich in meiner Jugend angefangen zu malen, bzw. habe ich meine erste Bilder gemacht, als ich 3 Jahre alt war. Die Entdeckung meinesTalents ist mit dem Name des akademischen Malers Toso Maksimovski – Maksim verbunden, ordentlicher Professor für darstellender Kunst an Pädagogischen Fakultät in Štip. In dieser Gelegenheit will ich meine Dankbarkeit an der Professor Maksim ausdrücken, der nicht nur mein Talent endeckt hat, sondern auch hat er es in mir entwickelt, er gab mir Mut intensiver und mit besonderem Interesse und Aufmerksamkeit an die Schöpfung zu beitreten. Meiner Meinung nach beeiflusst solche edele Seele entschiedend die Entwicklung einer talentierten Person. Die Künstler und die Sportler sind immer dankbar an Fachmänner, die ihr Talent entdecken und entwickeln. Im Gegensatz dazu werden die Talenten bleiben, wie ein gemaltes Bild, aber kein entwickelter Filmband.

Die Hauptinspiration sehen Sie in der unbelebten Natur. Warum?

ANDONOV: Genau so. Durch der otennaturkunst vervollkommme ich die darstellende Meisterschaft, wie erste Stige von meinem erfolgreichen Feldzug der künstlerischen Wirkung. Ich werde nicht nur bei dieser Art von Schöpfung bleiben. Es ist nur eine Vorbereitung für die nächste einträchtigeren Fasen, wo der richtige künstlerische Ausdruck auftauchen soll. Jedoch muss ich betonen, dass ich auch bei der Schöpfung dieser Kunst versuche, eine Idee einzubringen, bzw. ein Teil von unserer Volkstradition von Vergessen zu retten. An diesem Planet sind Vorstellungen von schon vergessenen ethnologischen Elementen vorhanden. Es ist kein Zufall, dass man an meinen Bilder Knoblauch , Zwiebel usw, und hinter moderne Flora bemerken kann, wie ein Zeichen , dass alles was jemals wie Quelle für Gesundheit und Energie war, ist es jetzt mit künstlichen Gewürze gewechselt. In der darstellende Kunst soll man Kunst und Geschicktheit unterscheiden. Durch der Totennaturkunst kann man die Geschicktheit vervollkommen, die später helfen soll, dass was in vollem Sinn am wertesten ist, vorkommt: das künstlerische- die Idee. Ich schöpfe an dem Plan der Totennaturkunst und markiere ich täglich zahlreiche Ideen, die in den zukunftigen Leinwände befestigt werden sollen. Mit Ungeduld erwarte ich es, das Bild zu sehen, auf dem Alexandar der Große vor den derzeitigen mazedonischen Grenzen steht, mit Tränen in seinen Augen und aufgerichtetem Schwert, als ob er sagen wollte:“Mazedoniern verzweifeln sie nicht, ich stehe heute vor euch wieder und ich werde sie zu glücklicherer und bestimmterer Zukunft führen.“

In welcher Techik arbeiten Sie und in welche finden Sie selbst am meistens?

ANDONOV: Ich arbeite in mehreren Techiken: Aquarell, Akrilik, Öl auf Leinwand, Pastel, dazwischen finde ich mich selbst am meistens in der öl auf Leinwand-technik. Von Zeit zur Zeit mache ich Denkmalen auch.

Wie viel beeinflussen heutigen Erreignisse Sie und Ihre Schöpfung ?

ANDONOV: Nolmalerweise lassen jeder Künstler Schöpfung ein Merkmal von den modernen Erreignungen in der Gesellschaft beeinflussen. Manchmal kann der Künstler nur ein Protokollant dieser Erreignissen sein, oder aktiv an den Erreignissen teilnehmen, die täglich in der Gesellschaft passieren. Sie diktieren , welche Idee ich an der Leinwand entwikeln werde. Nicht zufällich habe ich die Idee erwähnt, die sich auf den Alexandar der Große bezieht. Also, ständige Wechslung der mazedonischen Grenzen schadet ihr und überladet meinen künstlerischen Horizont.

Kann man heute aus der Kunst leben?

ANDONOV: Ich denke , dass man aus der Kunst leben kann. Wenn der Künstler aus der Kunst leben will, soll er ihr völlig geweiht sein. Er soll den richtigen Geschmack der Zeit treffen. Einfach soll er künstlerisch und auch für das Markt schöpfen. Ich war sehr angenehm vor Tatsache überrascht, dass die Leute über viele Bilder Interesse gehabt haben, an den ersten Tag der Ausstellung sie abzukaufen.

Schon längere Zeit bauen Sie mit Ihrem Vater ein Atelier. Wie haben Sie sich den Atelier vorgestellt und wie viel haben Sie bis jetzt realisiert?

ANDONOV: Mein Vater und ich bauen einen Atelier in die Nähe von Kratovo. Es soll ein Atelier- Sklupteur sein. Der ganze Atelier soll ein architektische künstlerischen Werk darstellen. Wenn der Atekier aufgebaut wird, würde es ideale Bedingungen für Schöpfung und ein lokales Kunstmuseum geschafft. Die Arbeit gehet langsam, weil jeder eingebauten Stein speziall bearbeitet werden muss, aber ein Teil von den eingebauten Steine bekam eine Form wie Sculptur.

Kann man ihre Ausstelung in andere Stedte sehen, vielleicht in anderen Länder?

ANDONOV: Es sieht vor, dass diese Ausstellung in den näheren Stadten von Kratovo vorgestellt wird, in Skopje auch. Es ahnt Moglichkeiten, dass die auch in Kanadien, USA, Awstralien und west Europa gasten wird.